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Vom Museum aus geht es über die antiken Transportwege des Eisenerzes, durch die wichtigsten Abbaugebiete der Minen von Rio Marina. Die Route verbindet die verschiedenen Abbaugebiete und kreuzt ausgedehnte Gebiete die von der typisch mediterranen „Macchia“ überzogen sind. Hier könne die Umweltführer die verschiedenen Pflanzenarten und deren Anpassungsfähigkeit an die speziellen Umweltbedingungen illustrieren und erklären. Längs des Weges ist es außerdem leicht möglich wild lebenden Tieren wie z. B. dem Wildschein, dem Wildhasen und dem Moorschneehuhn, sowie einer großen Anzahl von Vögeln zu begegnen.

Im Rahmen der Besichtigung analysieren wir die besonderen Merkmale der verschiedenen Abbaugebiete:

 

Abbaugebiet Bacino – in diesem Abbaugebiet im Nord-Westen des Ortes Rio Marina, begannen die Arbeiten auf industrieller Ebene im Jahre 1860 mit dem Abbau von Hämatit. Die zugehörigen Mineralien sind vor allem Pyrit und Quarz.

In den 80er Jahren, als der Bergbau hier schon beendet war fand man hier beträchtliche Kristallisation im Hämatit, die dazu führten das dieses Abbaugebiet bei Mineraliensammlern in aller Welt bekannt wurde.

 

Cantiere_Valle_Giove_-_Rio_Marina

Abbaugebiet Valle Giove – es befindet sich an den Ausläufern den „Monte Giove“, die Arbeit wurde hier zu Beginn der 50er Jahre aufgenommen und in den 80er Jahren beendet. Als Hauptmineral wurde hier Hämatit abgebaut und die zugehörigen Mineralien waren hier: Adular, Calcit, Epidot, Fluorit, Galenit und Quarz. Dieses Abbaugebiet präsentiert sich sich durch die Grüße der verschiedenen Abbaustufen.

 

Cantiere_Falcacci_-_Rio_Marina

Abbaugebiet Falcacci im Süd-Westen von „Valle Giove“ gelegen, hier wurde mit dem Abbau zu Beginn 1800 begonnen und die Arbeiten wurden 1960 beendet. Hauptsächlich wurden hier Hämatit und Limonit abgebaut. Zwischen den zugehörigen Mineralien befanden sich: Schwefelzink, Malachit, Bleiglanz und Wismuthglanz. Vom Standpunkt des Sammlers aus wurde dieses Abbaugebiet wegen der Funde von Würfelpyrit berühmt. Heute ist dieses Gebiet wieder in Rampenlicht gerückt, weil dort im Jahr 2005 ein bisher unbekanntes Mineral das Riomarinait gefunden wurde, welches seinen Namen vom Ort Rio Marina erhielt.

 

laghetto_rosso_cantiere__Conche_-_Rio_Albano

Abbaugebiet Conche – Der Abbau wurde hier von 1940 bis 1970 durchgeführt, zum Teil über Tage und zum Teil unter Tage. Hauptsächlich wurden hier Limonit und Hämatit abgebaut, an Nebenmineralien fanden sich hier Pyrit und Siderit. In der tiefen Ausgrabung des Tage-Abbaus die im Osten von einer Wand aus Quarz und im Westen von Dolomit Kalkstein begrenzt wird kann man heute den charakteristisch roten See mit seinen violetten Farbreflexen bestaunen.

 


Diese Aktivität ist organisierten Gruppen und Schulklassen vorbehalten. Sie  werden das ganze Jahr über durchgeführt, telefonische Vereinbarung mindestens drei Tage im Voraus erforderlich: +39.0565962088
Preise inkl. Museumsbesuch, Führung und Zugang zu den Bergbaugebieten:
Gruppen: 9,00 € pro Person. Gratis für Gruppenleiter
Schülergruppen: 8,00 € pro Schüler. Gratis für Lehrer

 

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